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Schwitzen (Hyperhidrose)
Hyperhidrose ist eine übermässige Schweissproduktion, welche meist in den Achselhöhlen, Handflächen, Fusssohlen und im Stirnbereich auftritt. Vermehrtes Schwitzen kann ein erhebliches individuelles und soziales Problem darstellen. Selbst sitzende Tätigkeit oder die Anprobe von Kleidung führt zu massiven Schweissflecken, unabhängig von Kälte- und Wärmeeinflüssen. Übermässige Schweissproduktion kann krankhafte Ursachen haben, welche zunächst ausgeschlossen werden müssen.

Schweissbehandlung mit Botulinum

Die Nervenübertragung auf die Schweissdrüsen wird durch den Stoff Acetylcholin gesteuert und genaud dieser Übertragungsweg durch Botulinum blockiert oder sehr stark vermindert. Dadurch verringert sich die Schweissproduktion für eine bestimmte Zeit erheblich. Mit einer feinen Kanüle wird Botulinum innerhalb der Haut verteilt. Die Behandlung ist wenig schmerzhaft und kann bei Bedarf mit einer Salbe zur örtlichen Betäubung unterstützt werden. Botulinum ist die optimale Ersttherapie zur Behandlung übermässigen Schwitzens und kann relativ einfach an den Füssen, den Händen, der Stirn und im Achselbereich angewendet werden. Die Wirkung tritt nach ca. 2 Wochen ein, hält für ca. 6 - 8 Monate an und kann anschliessend wiederholt werden.

Schweissdrüsenabsaugung (Saugkürettage)

Nach Versagen anderer konservativer Möglichkeiten stellt die Entfernung der Schweissdrüsen oft die Lösung nach jahrelanger Schweissbelastung dar. Hierbei werden die meisten Schweissdrüsen der Achselhöhle per Saugkürettage entfernt. Die Schweissdrüsen liegen direkt unter der inneren Schicht der Lederhaut. Das Verfahren ist schonend und kann nahezu unsichtbar durch einen punktförmigen Zugang angewendet werden. Die Saugkürettage der Schweissdrüsen im Bereich der Achselhöhlen ist ein effizientes und dauerhaftes Verfahren. Der Eingriff wird in der Seefeldclinic ambulant durchgeführt. Nach wenigen Stunden sind Sie wieder gesellschaftsfähig. Das Schwitzen ist nach der Operation meist zu über 90% gebessert. Die meisten Patienten beschreiben nach der Schweissdrüsenabsaugung nahezu vollständig trockene Achselhöhlen.

Achselschweiss (Achselnässe)

Schweissflecken unter den Achseln und der damit verbundene Körpergeruch können in vielen Situationen sehr unangenehm sein, Deodorants helfen dabei nicht immer. Mehrfach täglich muss die Oberbekleidung gewechselt werden. Ausgeprägte Schwitzflecken unter den Achseln wirken unhygienisch, unästhetisch und lassen Überforderung annehmen. Zur wirkungsvollen Behandlung von Achselnässe stehen einerseits die Injektion von Botulinum und zum anderen die operative Schweissdrüsenabsaugung zur Verfügung. Ein stufenweiser Einsatz der Methoden ist meist sinnvoll und wird im ausführlichen Gespräch erörtert.

Schweisshände (Hyperhidrose palmaris)

Es gibt nicht wenige Menschen, die unter Anspannung oder in peinlichen Situationen anfangen, an den Händen zu schwitzen. Sie haben mit diesem Problem zu jeder Zeit zu kämpfen? Wenn Sie an dieser Art der Hyperhidrose leiden, werden Sie es nicht nur als unangenehm empfinden, jemanden die Hände zu schütteln, sondern auch ein Glas in der Hand zu halten, sich am Geländer festzuhalten, auf die Tastatur des Computers zu tippen oder eine andere kleine Tätigkeit auszuführen, für die wir täglich unsere Hände benutzen. Werden die Schweisstropfen weggewischt, bildet sich unverzüglich neuer Schweiss. Die Farbe der Hände verfärbt sich oft pink. Dies geschieht aufgrund des Natriums sowie weiterer Mineralien, welche sich im Schweiss befinden. Schweisshände sind behandelbar.

Schweissfüsse (Hyperhidrose plantaris)

Schweissfüsse lassen sich zumeist sicher verborgen in Socken und Schuhen verstecken. Sie werden jedoch dann zum sozialen Problem, wenn Schuhe und Socken entfernt werden und sich unangenehmer Schweissgeruch verbreitet. Es kann zu peinlichen Situationen kommen, wenn Betroffene Flip-Flops oder offene Sandalen tragen und aufgrund der starken Schweissbildung ausrutschen. Weiterhin ist das Risiko an Pilzinfektionen zu erkranken massiv erhöht. Dies kann in einigen Fällen nicht nur zu mentalen Problemen, sondern auch zu einem verunsicherten Auftreten führen.

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